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Letzte Aktualisierung:22.04.2017


Januar/Februar/März 2017

In Abstimmung mit dem BLPR, dem DBfK und weiteren Vertretern und Verbänden der Pflege
korrespondiert  der Förderverein weiterhin mit dem Gesundsministerium und dem Landtag
und fordert unmissverständlich die Errichtung der von den Pflegenden gewünschten Pflegekammer.

Dezember 2016

In Übereinstimmung mit der Stellungnahme der Fördervereins senden auch der BLPR sowie DBfK
Stellungnahme zum Gesetzentwurf im Rahmen der Expertenanhörung. Der einheitliche Tenor
ist, den Gesetzentwurf aufgrund gravierender Mängel abzulehnen.


November 2016

Der Förderverein verschickt eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf an diverse Landtags-
abgeordnete.

Oktober 2016

Der Förderverein unterstützte die Demo des BLPR am 11.10.2016 tatkräftig. Banner und
Sticker "Pflegekammer" kamen sehr gut an.

Der Förderverein versandte Leserbriefe an diverse Zeitungen nach der Berichterstattung zur
Demo. Die Resonanz der Presse war erfreulich groß und positiv. Pressespiegel

Zur Mitgliederversammlung war auch Christa Schwantes, unsere ehemalige Vorsitzende aus
Nordrhein-Westphalen angereist.

September 2016

Stellungnahme des Fördervereins zum Gesetzentwurf Vereinigung der bayerischen Pflege.
Den Inhalt der Stellungnahme finden Sie hier
Anschreiben die Gesundheitsministerin sowie Ministerpräsident Seehofer.
Die Stellungnahme entspricht in allen Punkten der Stellungnahme der Dekanenkonferenz
sowie der des Katholischen Pflegeverbandes, die fast zeitlich an das Ministerium für Gesundheit
und Pflege gesandt werden.
Auch der Bayerische Pflegerat, dem der Förderverein sowie andere Vertretungen der Pflege gehören,
stellt sich gegen den Gesetzentwurf.

Vertreter des Fördervereins nehmen an zahlreichen Veranstaltungen teil informieren über die Arbeit
des Fördervereins und diskutieren die Notwendigkeit einer Pflegekammer als Vertretung der Pflegenden, u.a.
hielt H. Hollick einen Vortrag im Rahmen der Fort- und Weiterbildung am Zentrlklinikum Augsburg,
referierte an de Allgäu Akademie und nahm am Gesundheitspolitischen Arbeitskreis Schwaben teil. 
 

Juli/August 2016

Der Förderverein wehrt sich vehement gegen den Kabinettsbeschluss.
Anschreiben an mehrere Landtagsabgeordnete.

Mai 2016

Der Förderverein, verteten durch J. Hollick nimmt an der 72. Münchner Pflegekonferenz teil. Themen
sind u.a. Pflegebedarfsermittlung und Marktentwicklung 2016, Pflegestärkungsgesetz II, Hospiz- und
Palliativgesetz sowie Quartiersöffnung der voll-stationären Pflege. Der Fachdienstpflege wird nach dem
Modellbetrieb ab 01.08.2016 in den Regelbetrieb übergehen.

April 2016

Vertreter des Fördervereins nehmen an der Veranstaltung zum Pflegeberufsgesetz mit Bundesminister
Gröhe in Moosburg teil. Kernthema ist die Einführung einer generalstischen Ausbildung.

MÄrz 2016

J. Hollick nimmt als Vertreter des Fördervereins an der Mitgliedervesammlung des Bayerischen
Landespflegerates teil. Zentrales Thema ist die Gründung einer Pflegekammer in Bayern.

Februar 2016

Auf der Veranstaltung am 03.02. mit dem Titel "Pflegering vs Pflegekammer"  wurde seitens der 
Politik wieder versucht, den Pflegering als adäquate Vertretung der Pflegenden zu verkaufen.
Klare Worte - und ein klares ja zur Pflegekammer - gab es von Professor Dr. Bossle. Nach der
Veranstaltung verfasste er ein Schreiben an die Veranstalter und die Gesundheitsministerin, in
dem er auf hervorragende Art und Weise die Polemik und Politspielchen der Ministerin zu Lasten
der Pflegenden und Pflegebedürftigen entlarvte. Die Stellungnahme finden Sie hier.

Januar 2016

Als Vertreter des Fördervereins nahmen Michaela Heyne und Hans Hofer am 25.01.2016
als Gäste an der Konstituierenden Sitzung der ersten Vertreterversammlung der
Landespflegekammer Rheinland-Pfalz teil. Ein historischer Moment für die Pflege!
Die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler
sowie Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates gratulierten und begeisterten
durch ihre bewegenden und motivierenden Ansprachen.

Jürgen Hollick nahm an der Sitzung des Geronto-Netzwerks Ost-Allgäu am 19.01.16 teil und stellte dort
Aufgaben und Nutzen einer Pflegekammer vor.

Hans Hofer nahm am 12.01. im Gewerkschaftshaus Kempten an einer ver.di Veranstaltung zur Tarifdiskussion
teil.  Ein Sprecher der Gewerkschaft bezeichnete sich selbst als "Pflegekammer", wie bitte ist das zu verstehen???

Jürgen Hollick diskutierte im Rahmen des Unterrichtes an der Allgäu-Akademie am 10./11.01.16
in Kaufbeuren das  Für und Wider einer  Pflegekammer.  Die Teilnehmer sprachen sich mehrheitlich pro-Kammer aus.

November/Dezember 2015

Der Förderverein wurde durch Herrn Jürgen Hollik beim Bürgerforum in München vertreten.

Vom Vorstand des Fördervereins nahmen J. Hollik und H. Hofer an der Sitzung des Gesundheitspolitischen
Arbeitskreises der CSU am 1.12. in Wörrishofen teil. Die Veranstaltung war sehr informativ, insbesondere
der Vortrag von Herrn Prof. Porzsolt über klinische Ökonomik.

Das Staatsministerium rechtfertigt in einem persönlichen Schreiben an unseren Vorstand H. Hollick
die Bemühungen um einen Pflegering. Der Inhalt ist - höflich ausgedrückt - sonderbar, werden doch
Fakten völlig verdreht dargestellt und höchst fragwürdige Schlüsse daraus gezogen. 
Das Schreiben des Staatsministeriums als Reaktion auf unseren Newsletter vom November
finden Sie hier. Unsere Antwort finden Sie hier.

Oktober 2015

Hier finden Sie das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 01.10.2015.

Viele Mitglieder des Fördervereins beteiligten sich an der Demo vor dem Staatsministerium
in München am 27.10.2015.

Laut Plenarprotokoll vom 28.10.2015  erklärt Prof. Dr. Bauer (Freie Wähler) der Staatsministerin 
erneut die Notwendigkeit und Vorteile der Pflegekammer. Seit Jahren wird eine Pflegekammer gefordert -
und eben eine Kammer und nicht irgendein diffuses Konstrukt. Die Staatsministerin hat bisher zur Anpreisung
ihres Konstruktes, das der Pflege nicht im geringsten dienlich ist, angeblich 86.000 Euro für Werbematerial
ausgegeben. Er regt an, diese Kosten vom Rechnungshof überprüfen zu lassen. Mit Recht!

Jürgen Hollik nahm an der Sitzung der BAY.ARGE teil. Weiterhin sprechen sich die Teilnehmer geschlossen
für die Errichtung einer Pflegekammer aus.

Juli/August 2015

Der Vorstand des Vereins schrieb Landtagsabgeordnete aller Parteien an und erklärte darin die 
Notwendigkeit und den Wert einer Pflegekammer. Wir erläuterten auf Basis der von der BAY.ARGE erstellten
Gegenüberstellung Pflegekammer-Pflegering, warum der Pflegering nicht zielführend ist.
Von den MdLs kamen durchwegs positive Reaktionen auf unser Anliegen, die MdLs brachten immer wieder
zum Ausdruck, dass sie die Pflegekammer unterstützen.

Der Vorstand des Vereins schrieb nochmals Vertreter des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege an
und erläuterte die Interessen und die ausdrücklich gestellten Forderungen der Pflegenden.

Juli 2015

Teilnahme an der Sitzung der BAY.ARGE. Nach wie vor sind sich die Pflegeverbände einig, dass der faule
Kompromiss eines Pflegerings nicht dem ausgesprochenen Interesse der Pflegenden entspricht. 
U.a. wird eine Demo der Pflegenden für den 27.0ktober 2015 geplant. 

Am 21. Juli 2015, wurde die Petition „Pflegekammer für Bayern – JETZT!“ mit Unterstützung
der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (BAY.ARGE) offiziell dem
Staatsministerium für Pflege und Gesundheit überreicht. '
Die Online-Petition, ursprünglich auf Privatinitiative von Michael Wittmann, Bereichspflegedienstleitung
im Kreiskrankenhaus Parsberg, ins Leben gerufen, wurde in wenigen Wochen
knapp 24.000 x unterschrieben.
Damit hat die Pflege erneut ein deutliches Zeichen gesetzt: Statt des von der bayerischen Landesregierung
geplanten Pflegerings fordern die professionell Pflegenden eine berufsständische Selbstverwaltung
nach dem Heilberufekammer-Gesetz.

Mai 2015

Der Aktionstag am 16.05.2015 am Pasinger Bahnhof war ein voller Erfolg! Bürger verstehen die Belange
der Pflege offensichtlich besser als das Staatsministerium für Pflege. Wir erhielten von unseren vielen
Besuchern Beifall und Hochachtung für unsere Arbeit und unser Engagement.

März 2015 - Start des Pflegetrucks in München

Die Kampagne der Kirchen, Caritas und Diakonie startete am 13.03.2015 mit einem Gottesdienst
in der Kirche St. Michael in München. Die Organisationen möchten unter dem Motto "100% liebevoll pflegen"
auf die Herausforderungen der Pflege aufmerksam machen. 

Mit dabei war auch Ministerin Huml, die leider nur lapidar über die bereits bekannten Probleme sprach, oder
von "Erfolgen", die keine sind. Was bei der gesamten Veranstaltung und auch beim Konzept leider viel zu kurz
kommt ist die Tatsache, dass es engagierter PROFESSIONELLER Pflege und Pflegender und vor allem einer
grundlegenden Verbesserung der Rahmenbedingungen bedarf, um 100% Pflege gewährleisten zu können.
Pflege ist viel mehr als nur nett  und lieb sein! Schade, dass dies bei der Veranstaltung ebenso unter den 
Teppich gekehrt wurden wie die Notwendigkeit, Pflege von Pflegenden eigenverantwortlich gestalten zu lassen.

März 2015 - Sitzung der BAY.ARGE

Verbandsvertreter sprechen sich wiederum für die Durchsetzung der Pflegekammer aus, Kompromiss "Pflegering"
wird abgelehnt. Ministerin Huml wird nochmals darauf hingewiesen, dass es Ihre Aufgabe ist, sich FÜR die Pflege
und für die Mitarbeiter der Pflege einzusetzen, die immer noch der größte Bestandteil des Gesundheitswesen sind.

Februar 2015 - Der Förderverein wird offizielles Mitglied
der BAY.ARGE 

Damit ist der Förderverein noch besser vernetzt und an allen Aktivitäten in Bayern beteiligt.

Februar 2015 - Runder Tisch im Ministerium für Gesundheit und Pflege

Der Förderverein nimmt gemeinsam mit Vertretern der Verbände und der ARGE.Bayern am Runden Tisch teil.
Das von Ministerin Huml vorgelegte Papier mit dem Vorschlag anstatt einer Pflegekammer einen Pflegering
zu gründen, wird abgelehnt. 
Der Vorschlag wird nicht nur vom Förderverein, sondern von allen relevanten Verbänden und auch von Organisationen
anderer Bundesländer mit Entsetzen aufgenommen und scharf kritisiert.

November 2014 - DBfK erstellt in Positionspapier zur Fachkraftquote

November 2014 - Scharfe Kritik an der Novellierung des
Heilberufe-Kammer-Gesetzes 

Der Förderverein sowie Verbände und andere Organisationen wenden sich an Ministerin Huml mit der Aufforderung
das 2011 geschlossene Pflegebündnis einzuhalten und die Novellierung entsprechend abzuändern. Diese Unterwanderung 
ist ein Schlag ins Gesicht aller Pflegenden.

 

Oktober 2014 - 69. Pflegekonferenz 

Dezember 2013 Pressemitteilung zur Befragung zur Pflegekammer

Das jetzt veröffentlichte Ergebnis der vom Umfrage vom Sommer zeigt klar,
dass die Pflegenden für die Errichtung einer Pflegekammer sind.
Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung.  

Auch die Bay.Arge gab zu diesem Umfrageergebnis eine Pressemitteilung heraus:

"Die Pflegenden haben entschieden. Sie wollen eine Pflegekammer in Bayern. Damit steht der
Gründung einer Pflegekammer nichts mehr im Weg". sagt Dr. Marliese Biederbeck, Geschäftsführerin 
des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (D BfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.) und
Vorsitzende der Bay. Arge heute zur Bekanntgabe der Umfrageergebnisse.

http://www.bay-arge-pflege.de/upload/PM-Pflegekammer_Ergebnis_3.12..pdf

April 2013  NAKO, Stuttgart

Frau Schwantes vertrat den Förderverein bei der NAKO am 20.04.2013 und unterrichtete über
die gegenwärtige Befragung der Pflegekräfte in Bayern. 

Die wichtigsten Themen im Überblick:

- am 31.10.2012 wurde ein neuer Förderverein für die Gründung einer Pflegekammer in Berlin gegründet.

- Lt. Förderverein Rheinland-Pfalz ist die Befragung der Pflegenden dort abgeschlossen.
   75,8% der Pflegenden sprachen sich für eine Pflegekammer aus.

- Lt. Förderverein Niedersachsen ist die Befragung von 1039 Mitarbeitern in der Pflege dort abgeschlossen.
   67% sprachen sich für eine Pflegekammer aus. In einer separaten Befragung von Verdi-Mitgliedern sprachen
   sich 71% für eine Pflegekammer aus.

- von der Fachtagung des Pflegerates Schleswig-Holstein wurde berichtet, dass das Sozialministerium bei der
   Zusage, dass eine Schleswig-Holstein eine Pflegekammer erhält, bleibt, dennoch soll auch dort eine
   Befragung von Pflegenden durchgeführt werden.

März 2013 Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für
Umwelt und Gesundheit

Informationsveranstaltung zur Befragung der Pflegenden
zur Einrichtung einer Pflegekammer in Bayern

Bericht über die Informationsveranstaltung des Staatsministeriums
zur „Umfrage zur Errichtung einer bayerischen Pflegekammer“ am 18.03.2013

Frau Schwantes und Frau Weishäupl vertraten den Förderverein.

Geladen waren: Vertreter der Berufsverbände (Bund und Land), Vertreter des Landes- und Bundesverbände
„Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e. V:, Vertreter ambulanter und stationärer Trägereinrichtungen,
Vertreter der BKG.

Die Projektleiterin Frau Prof. Dr. Ch. Büker, Hochschule München, Fakultät für angewandte
Sozialwissenschaften sowie die Fa. TNS Infratest Sozialforschung stellten das Projekt vor
und informierten über nähere Details der Umfrage.

Die Befragung wird am 15.04.2013 starten und voraussichtlich zwei Seiten umfassen,
der Abschluss wird der 15.06.2013 sein.

Siehe Pressemitteilung:  www.bay-arge-pflege.de


März 2013  Öffentliche Sitzung im Stadtrat
zur Beschlussvorlage "Pflegekammer"

Bericht über die Stadtratssitzung am 14.03.2013

Für den Förderverein nahm Frau Schwantes teil.

Die Beschlussvorlage zur Pflegekammer wurde im Gesundheitsausschuss bereits zum 2. Mal verschoben.

Begründung: Die Pflegekammer ist in aller Munde und sehr wichtig.
Die Information  vom Staatsminister Dr. Huber war, dass eine Befragung der Pflegenden
zur „Pflegekammer  ja oder nein“ in Bayern stattfinden wird.
Die Befragung wird im Juli abgeschlossen sein.
Bis das Ergebnis vorliegt, hätte der Stadtrat noch genügend Zeit darüber zu diskutieren.  

November 2012 Treffen der Nationalen Konferenz

Bericht vom Treffen der Nationalen Konferenz in München am 17.11.2012

Auf Einladung der Nationalen Konferenz fand ein Gespräch mit Klaus Fussek und Mitgliedern der Nationalen Konferenz statt.

Gemeinsam vertreten wird die Position, dass eine bedarfsgerechte Versorgung der Menschen in Krankenhäusern und
Pflegeeinrichtungen unter heutigen Bedingungen nicht gewährleistet werden kann.

In dem jetzigen Versorgungssystem wird von Arbeitgeberverbänden bestimmt was Pflege ist.

Pflegende werden mit ihrer Kompetenz nicht einbezogen. Sie sind in keinem Entscheidungsorgan vertreten,
in dem Richtlinien und Verbindlichkeiten festgelegt werden, unter welchen Bedingungen die Menschen in Heimen und Krankenhäusern zu pflegen sind.

Die Mitglieder der Nationalen Konferenz sprachen sich erneut einstimmig für Pflegekammern in Deutschland aus,
die politisch verbindliche Voraussetzungen schaffen müssen unter denen angemessene Pflege stattfinden kann
und Umstände unter denen Pflege misslingen muss, öffentlich macht.

Eine politische Vertretung stärkt auch die Position der pflegeabhängigen Menschen, da sie von einem
am Bedarf orientierten Personaleinsatz und mit Fach- Sozial- und Sprachkompetenz ausgestattetem Personal versorgt würden.

Herr Fussek kämpft, Zitat „ einseitig für die Patienten“.

Die Vertreter für Pflegekammern kämpfen für zu Pflegende und die Pflegenden.


Oktober 2012 Anhörung des Ausschusses für Umwelt und Gesundheit zur Ausgestaltung einer bayerischen Pflegekammer

Presseinformation der BAYR:ARGE, des Fördervereines zur Gründung einer Pflegekammer in Bayern e.V. und vom Deutschen Pflegerat e.V. zur Anhörung im Bayr. Landtag am 18.10.2012

„Pflegekammer ist alternativlos“
Selbstverwaltung soll Pflege in Bayern nachhaltig stärken / Expertenanhörung vor dem Ausschuss für Umwelt und Gesundheit
München, 19. Oktober 2012 – Als einen guten Schritt in Richtung Pflegekammer für Bayern werteten die Vertreter/innen der Pflegeverbände die Expertenanhörung vor dem Ausschuss für Umwelt und Gesundheit im voll besetzten Konferenzsaal im 4. Stock des Bayerischen Landtags am Donnerstag. Die Pflegenden forderten noch einmal eindringlich die Einrichtung einer Pflegekammer in Bayern als eine vom Staat autorisierte Körperschaft des öffentlichen Rechts. Prof. Gerhard Igl vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Sozialrecht aus Kiel bestätigte dem Ausschuss, dass rechtlich nichts gegen eine Selbstverwaltung spreche. Es sei letztlich eine politische Entscheidung, ob eine Pflegekammer in Bayern kommt oder nicht.
In einer Selbstverwaltung sehen die Pflegenden in erster Linie ein Instrumentarium, um die Versorgungsqualität in Zukunft sicherzustellen. „Sie ist alternativlos, wenn man die Pflege in Bayern nachhaltig stärken möchte“, sagte Irene Hößl, stellvertretende Vorsitzende der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay. Arge). Die Pflegekammer könnte die Lücke in der Qualitätssicherung schließen, die Fort- und Weiterbildungen einheitlich regeln und auch Schiedsstelle für Bürgerinnen und Bürger sein. „Sie bietet außerdem Beratung für Berufsangehörige bei juristischen, fachlichen und berufspolitischen Belangen“, fügte Christa Schwantes vom Förderverein zur Gründung einer Pflegekammer in Bayern e.V. an.
Von Seiten der Politiker bekamen die Pflegenden Rückenstärkung. „Die Pflege ist fremdbestimmt und zersplittert, bei einer Kammer hätte sie eine stärkere Stimme“, sagte Theresa Schopper (Grüne). Sie merkte an, dass beispielsweise der Einfluss der Ärztekammer auf die politische Debatte sehr groß sei und wünschte sich dies auch für die Pflege. Christa Stewens (CSU) glaubt, dass Pflegende in Krankenhäusern nicht mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie die Ärzte. „Es würde sich einiges verändern, wenn wir eine Pflegekammer hätten. Die Ärztekammer spricht ein mächtiges Wort, aber es gibt keine Gegenstimme in Form einer Pflegekammer, um die Interessen zu vertreten.“

Gesundheitspolitische Interessen im Vordergrund
Die Pflegenden konnten dem Gremium noch einmal deutlich machen, dass für sie die gesundheitspolitischen Interessen im Vordergrund stehen. Tarifverhandlungen beispielsweise soll weiter Aufgabe der Gewerkschaften bleiben. „Ich verstehe nicht, warum die Pflegekammer Gegner hat. Die Pflege ist ein neuer Akteur im Gesundheitswesen, der wichtig wird und davor fürchtet man sich offenbar“, sagte Prof. Igl.
Auch in anderen Bundesländern wird die Pflegekammer stark diskutiert. Bei der Frage nach der Akzeptanz in der Berufsgruppe verwies Irene Hößl (Bay. Arge) auf Umfragen, wonach sich beispielsweise in Sachsen und Hessen rund 70 Prozent der Pflegenden dafür aussprachen und in Bayern 2011 innerhalb von kürzester Zeit 20 000 Unterschriften gesammelt worden waren.
Auf der gegnerischen Seite standen während der Expertenanhörung Vertreter der Gewerkschaft, Arbeitgeberverbände sowie der freien Wohlfahrt. Einig war man sich darin, dass die Rahmenbedingungen in der Pflege dringend verbessert werden müssen. Bisher habe sich dahingehend nichts getan und eine bessere Bezahlung ist auch nicht erreicht worden. Mit einer Kammer als gebündeltes Sprachrohr könnten die Pflegenden zumindest ihre Interessen besser vertreten, so Hans-Ulrich Pfaffmann (SPD).
Mit Blick in die Zukunft sei es das größte Ziel, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates, rechnet damit, dass die Selbstverwaltung eine enorme Aufwertung des Berufs mit sich bringe. „Die Schaffung einer Selbstverwaltung wird den Pflegenden eine neue Identität innerhalb ihres Berufsbildes geben“, sagte er. Joachim Unterländer (CSU) konnte sich ebenfalls vorstellen, dass eine Kammer die Attraktivität des Berufs steigert. Prof. Dr. Johannes Kemser von der Katholischen Stiftungsfachhochschule berichtete, dass durch die Akademisierung die Pflege in den vergangenen Jahren eine immense Entwicklung erfahren habe. „Es fehlt jetzt an einem Standesorgan, um die Interessen angemessen zu vertreten“, sagte der Wissenschaftler, der 22 Hochschulprofessoren in Bayern vertrat.


August 2012 Einladung vom Bayr. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, Hr. Dr. M. Huber zum Runden Tisch

Bericht zum Treffen im Bayr. Staatsministerium am 03.08.2012

Nach mehreren Terminverschiebungen kam es am 03.08.2012 zu einem Treffen mit dem bayerischen Staatsminister für Umwelt und Gesundheit Dr. M. Huber.

Das Treffen verlief nach einem schon lange bekannten Muster. Neben den Mitgliedsverbänden des Bündnisses für eine Pflegekammer waren auch die Vertreter der Wohlfahrtsverbände und die DKG eingeladen. Der Minister wollte erneut die schon längst bekannten Argumente für und gegen eine Kammer vorgetragen haben, was die Anwesenden auch erledigten. Neue Erkenntnisse kamen dabei nicht zur Sprache, seitens des Fördervereins wurde ausdrücklich die Beteiligung von nichtpflegerischen Berufsgruppen und Organisationen außerhalb des Bündnisses kritisiert. Bei der Gewichtung der Argumente gab der Minister zu verstehen, dass er eher der Position der Kammergegner zugeneigt wäre, aber noch weiteren Klärungsbedarf hätte.

Der Vertreter des Fördervereins betonte den Grundsatz pacta sunt servanda (Verträge sind einzuhalten). Der Minister erweckte den Eindruck, als bräuchte er noch spürbar mehr Unterstützung in seiner Meinungsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit der Bündnispartner.

 

März 2012 Treffen der Nationalen Konferenz

Bericht vom Treffen am Klinikum in Chemnitz am 10.03.2012

Hauptthema war die Befragung der Pflegenden: „Braucht Sachsen eine Pflegekammer?“

Frau Kuphal (stellv. Pflegedienstleitung) erläuterte den Werdegang und Befragung der Pflegenden.

Kontaktadresse: Andreas.Spielbauer@fh-zwickau.de bzw. a.kuphal@skc.de.

Frau Prof. Kellnhauser berichtete über die geplante Neuauflage ihres Buches über Pflegekammern, außerdem erfolgt der Druck ihrer Autobiographie.

Frau Panjok (BLGS) thematisierte das Eckpunktpapier zum Berufsgesetz der Pflegeberufe und stellt einige Inhalte vor, die eine Kammer zwingend erforderlich machen.

März 2012: Mitgliederversammlung

Bericht über die alljährliche Mitgliederversammlung am 15.03.2012

Die diesjährige Mitgliederversammlung konnte mit einer Vielzahl von interessanten Berichten über Aktivitäten des Fördervereins aufwarten. Unsere Vorsitzende Christa Schwantes setzte die Teilnehmer über verschiedene Veröffentlichungen in Kenntnis und berichtete über Aktivitäten bei Veranstaltungen, in Hochschulen und bei politischen Gruppen.
Wie vielschichtig die Diskussion um unser Anliegen ist, zeigt sich u. A. in der Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft Ver.di.
Ein Kollege berichtete über seinen Auftritt bei einer Ver.diversammlung zum Thema Pflegekammer: Er konnte dabei deutlich machen, dass es sehr wohl im Interesse auch der Pflegenden in den Gewerkschaften ist, eine Kammer zu fordern. Eine Diskussion mit Gewerkschaftern anderer Berufsgruppen macht allerdings weniger Sinn, diese können den Bedarf der Pflege kaum erfassen.
Einfacher scheint die Situation mit der SPD. Hier geht es darum, öffentlich und lautstark deren Mangel an Verlässlichkeit darzustellen. Eine Partei, die sich für eine Pflegekammer ausspricht, solange keine Chance auf Verwirklichung besteht, und dann, wenn es möglich wäre, dagegen, macht sich natürlich in höchsten Masse unglaubwürdig. Das ist kein politisches Handeln, das der Bürger braucht. Besondere Empörung rief ein Text der Homepage der ASG Mittelfranken hervor. Dort findet man eine Gebrauchsanweisung, wie Heimträger den Pflegenden bei unbotmäßigen Forderungen, wie der nach einer Kammer, die Weiterbildungen streichen können.
Eine Empfehlung bei der Mitgliederversammlung war, unsere Aktivitäten auf europäischer Ebene zu überprüfen, da die Gesetzeslage dort eigentlich eine Verkammerung erforderlich machen würde. Dieser Vorschlag fand großes Interesse.
Die Planung von Aktivitäten für dieses Jahr orientierten sich an der Vorschlägen der BAYR.ARGE (Bayerischen ARGE). Im Herbst wird mit einer erneuten Demo von unserer Seite der Landtagswahlkampf eingeleitet werden. Weitere gemeinsame Aktionen mit dem DBfK, z.B. am 11./12. Mai eine 12-Stunden-Bereitschaft in München und anderen Städten wurden bekannt gegeben und von den Mitgliedern erfreut aufgenommen. Der Förderverein will so eng wie möglich mit allen anderen Organisationen für eine Pflegekammer zusammen arbeiten. Auch eigene Aktionen können noch angesetzt werden.
So können wir davon ausgehen, dass 2012 genauso reich an Aktivitäten sein wird, wie das Vergangene.
Die Mitgliederversammlung konnte mit zufriedenen Teilnehmern durch unsere Vorsitzende beendet werden.

 

 

Januar 2012: Einladung der BAYR.ARGE zu einem Gespräch

Bericht zum Thema Verkammerung / Selbstverwaltung / Registrierung der Pflegeberufe am 26.01.2012

Frau Schwantes nahm als Gast daran teil

 

Dezember 2011: Bericht zum Gespräch mit dem Gesundheitsminister Dr. M. Huber

Am 21.12.2011 waren wir zu einem Gespräch mit dem neuen Bayerischen Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber geladen. Je ein Vertreter aus dem „Bündnis Pflegekammer“ nahm daran teil. Dr. M. Huber wollte von uns die wichtigsten Argumente für die Gründung einer Pflegekammer wissen, damit er gewappnet ist für alle Pflegekammergegner, so seine Argumentation. Die Diskussion war gut. Er nahm sich 75 Min. für uns Zeit.

Fazit: Er werde weiterhin mit uns im Gespräch bleiben. Andere Verbände z.B. Wohlfahrts-, Arbeitgeberverbände, Kassen usw. müssten auch gefragt werden. Im Augenblick ist es für ihn schwierig, das Vorhaben seines Vorgängers, Dr. M. Söder, eine Pflegekammer zu installieren auch umzusetzen. Ein starkes Gegenargument von ihm war natürlich der Koalitionspartner FDP, der gegen eine Pflegekammer ist. Was uns sehr gewundert hat ist, seine Aussage, wenn es zu einer Pflegekammergründung käme, werde diese nicht im Heilberufekammergesetz aufgenommen, sondern erhalte was Eigenes.

 

Dezember 2011: Rundmail an alle Mitglieder und Unterschriftensammler – es sind insgesamt gut 19 000 Unterschriften gesammelt worden.

Vielen Dank allen Unterstützern für das Sammeln der Unterschriften, sowie den Aktiven, die in vielen mühevollen und ehrenamtlichen Stunden beim Vorbereiten und bei der Durchführung der Demonstration, zum Gelingen beigetragen haben.

 

 

 

Dezember 2011: Bericht über die Demo mit der Unterschriftenübergabe

Bericht zur Demo am Odeonsplatz in München vom 30.11.2011!

 

Bereits um 9.00 Uhr, sammelten sich am „Odeonsplatz“ nach und nach die Teilnehmer mit vielen Transparenten.
Es gab eine Trommlergruppe, die den Takt schlug und mit heissen Rhythmen uns in Stimmung brachte, viele Trillerpfeifen, ein Megaphon und ein Übertragungswagen, der ebenfalls Stimmung machte.
Um 10.00 Uhr startete der Zug in Richtung Siegestor.
In der Von-der-Tann-Str. wurde das Pflegebett vorweg geschoben. U.a. waren Rollstühle, Gehstützen, witzige Kittelaufschriften, Fähnchen und Wimpel dabei.

Unser Schlachtruf war:

„Wir sind laut, wir sind hier, habt ihr es endlich kapiert“

Das wurde immer und immer wieder von den Teilnehmer laut gerufen.
Es waren schätzungsweise 3.000 Teilnehmer unterwegs.
Weiter ging es in Richtung Staatskanzlei, bei strahlendem Wetter und angenehmen Temperaturen.

Gegenüber der Staatskanzlei war ein Podest aufgebaut. Alle Teilnehmer, die das „Bündnis für Pflegekammer“ unterschrieben haben standen auf dem Podest mit einem Transparent von allen Verbänden des Bündnisses für Pflegekammer.

Zuerst sprach Frau Dr. Biederbeck, Vorsitzende der ARGE, die den Forderungen der Pflegenden Nachdruck verlieh:

- bessere Rahmenbedingungen
- eine menschenwürdige Pflege
- eine bessere Bezahlung
- eine eigene Stimme in der Politik, eine Pflegekammer

Auf das Podium wurde ein Rollstuhl gehoben, auf dem in einem Notfallkoffer die 19.000 Unterschriften lagen. Die Unterschriften wurden Herrn Ministerialdirektor Höhenberger vom Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit überreicht. Der Gesundheitsminister Dr. Huber konnte wegen einer wichtigen Sitzung in der Staatskanzlei nicht kommen. Er ließ ausrichten, dass er das Anliegen der Pflegenden sehr ernst nehme. Herr Höhenberger wurde an seiner Statt heftig ausgepfiffen.

Der Münchner Oberbürgermeister Dr. Christian Ude sprach als nächster. Er versicherte uns, sich in seiner SPD Partei, auch in Berlin, für eine Pflege- kammer und für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Wir hoffen sehr, dass er in seiner Partei Gehör findet, da die SPD gegen eine Kammereinrichtung ist.

Herr Westerfellhaus, der Präsident des DPR’S sagte in energischen und deutlichen Worten, was er von den Floskeln und Versprechungen der Politiker hält, nämlich N i c h t s.

Frau Hößl, Vorsitzende der BALK in Bayern, schloss die Kundgebung ab. Dankte allen Teilnehmern für die Unterschriftensammlung und rege Beteiligung. Sie machte kein Hehl daraus, dass solche Aktionen wiederholt werden, wenn die CSU und vor allen Dingen die FDP uns hinhalten.

Der Förderverein zur Gründung einer Pflegekammer in Bayern e.V. dankt allen Unterstützern für das Sammeln der Unterschriften, sowie den Aktiven, die in mühevoller und vielen ehrenamtlichen Stunden für das Vorbereiten und die Durchführung dieser Demonstration beigetragen haben.

Für unser gemeinsames Ziel:

Der Pflege eine Stimme zu geben:

 

Eine Pflegekammer

Heidi Scheer
Vorstandsmitglied

 

 

Dezember 2011: wie die Münchner Presse darüber berichtete, können Sie hier nachlesen:

 

 

 

November 2011: Planungskonferenz des „Bündnis Pflegekammer“ am 25.11.2011

Alle Beteiligten besprachen den Ablauf der Demonstration im Detail vom 30.11.2011.

  
 

November 2011: Treffen der Nationalen Konferenz in Bielefeld

Bericht von der Nationalen Konferenz am 19.11.2011:

Am 19.11.2011 trafen wir uns in Bielefeld im St. Franziskuskrankenhaus, Gastgeber war der Förderverein NRW

Es erfolgten Bericht aus den Ländern; weiterhin gab es einen kurzen Abriss über die Aktivitäten, Vorträge usw.

Ein Tagesordnungspunkt war: einen Kongress mit den Fördervereinen zu gestalten. Eine lange Diskussion führte zu dem Ergebnis, dass ein solcher Kongress für die NAKO nicht leistbar sei.

Das Buch von Frau Prof. Dr. Kellnhauser „Krankenpflegekammern und Professionalisierung der Pflege“ und der Werdegang der Fördervereine zur Gründung von Pflegekammern wird zu einem Buch zusammen gefasst. Das Buch könnte an den Fachhochschulen und Universitäten als Lehrmaterial dienen. Nach inhaltlichen Diskussionen einigten sich die Anwesenden auf die Unterstützung der Buchform. Der Förderverein NRW wird sich mit entsprechenden Verlagen in Verbindung setzen.



November 2011: Planungskonferenz des „Bündnis Pflegekammer“ am 17.11.2011

Die Teilnehmer des Bündnis Pflegekammer planten die Demonstration am 30.11.2011

 

November 2011: Planungskonferenz des „Bündnis Pflegekammer“ am 02.11.2011

Die Arbeitsgruppe beschloss Postkarte drucken zu lassen, um noch mal alle Pflegenden zu informieren. Es wurden an die einzelnen Teilnehmer Aufgaben verteilt.

 

Oktober 2011: Gespräch mit Gesundheitsminister Herrn Dr. Markus Söder
Der Termin am 26.11. 2011 wurde kurzfristig per Fax abgesagt

  
 

Oktober 2011: Planungskonferenz des „Bündnis Pflegekammer“ am 27.11.2011
Alle Beteiligten waren anwesend.
Es fanden rege und konstruktive Diskussionen statt. Die Demo wurde in groben Zügen besprochen. Jeder Verband übernahm Aufgaben. Weitere Termine wurden vereinbart.

 

Oktober 2011: Das Bündnis Pflegekammer verlängert zum letzten Mal die Unterschriftenaktion bis Ende November 2011

Es ist geplant, Ende November oder Anfang Dezember dem bayr. Staatsminister für Gesundheit, Herrn Dr. Markus Söder, die hoffentlich zahlreichen Unterschriften öffentlichkeits- und pressewirksam zu überreichen.

Bitte sammeln Sie fleißig weiter und schicken Sie die Listen bis zum 28.11.2011 an die angegebene Adresse. Es werden bei der Übergabe alle professionell Pflegenden eingeladen. Damit soll demonstriert werden, dass die Pflegekammer gefordert und auch gebraucht wird. Kommen auch Sie mit und unterstützen Sie diese Aktion!
Den genauen Termin und den Treffpunkt werden wir Ihnen baldestmöglich mitteilen.

 

 

Juli 2011: Bürgerforum Altenpflege im Rathaus in München

Bericht über das „2. Treffen Bürgerforum Altenpflege“ im Rathaus am 04.07.2011.

Thema: „Pflege zuhause mit Pflegedienst“

Zu diesem Treffen im großen Sitzungssaal im Rathaus hatte die Leiterin der Beschwerdestelle für Probleme in der Altenpflege Frau Rahnema geladen. Dieses Treffen ist für alle Interessierte zugänglich. Vom Förderein nahmen Frau Schwantes und Frau Lesch daran teil.
Die gleichzeitig auch Moderatorin des Abends belichtete an Hand eines Fallbeispieles aus der Praxis die verschiedenen Seiten rund um die/den „Pflegebedürftige/n“ - von der Pflegende, von einem Angehörigen, Leiterin eines ambulanten Pflegedienstes. Auch vom DBfK und ein Vertreter der AOK beantworteten die vom Publikum gestellten Fragen, die den Alltag betreffen. Um den gesteckten Zeitrahmen einigermaßen einzuhalten, konnten keine neuen Fragen Betroffener mehr zugelassen werden. Es war ein informativer Abend, bei dem immer wieder die Grenzen durch die finanzielle Situation deutlich wurde.
Nähere Informationen über das Treffen können Sie unter http://www.muenchen.de/Rathaus/dir/altenpfl/buergerforum/480984/index

 

April 2011: Einladung des Bayrischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit durch Herrn Minister Dr. Markus Söder

Thema: Besprechung des Entwurfes des „Pflegekammergesetzes“

Bericht über die Einladung bei Herrn Dr. M. Söder im Staatsministerium in München am 14.04.2011:
Der Gesetzesentwurf wurde von den Ministerialräten vorgestellt und diskutiert. Anwesend waren die Vertreter von "Bündnis für Pflegekammer".
Das Gespräch verlief sehr positiv. Wir schlugen einige Änderungen vor, die aufgenommen wurden. Es bedarf noch weiterer Änderungen, die jeder Verband erarbeitet. Ein weiteres Treffen wird in Kürze folgen.

 

 

April 2011: Treffen der Nationalen Konferenz

Bericht über das Treffen der NaKo in München am 02.04.2011

Die Mitglieder der Nationalen Konferenz trafen sich vorzeitig wegen der aktuellen Situation des Förderverein zur Gründung einer Pflegekammer in Bayern im Caritas Altenheim St. Franziskus.
Die jeweiligen Vertreter der anwesenden Fördervereine, Vertreter einiger Pflegeverbände sowie Prof. Dr. phil. Edith Kellnhauser berichteten von ihren Aktivitäten. Das Hauptthema war dann die Informationen über den aktuellen Stand zum Gesetzesentwurf „Pflegekammer“ in Bayern von Frau Schwantes. Es gab rege Diskussionen. Von den Anwesenden erhielten wir Tipps und Anregungen für das bevorstehende Gespräch im Gesundheitsministerium bei Dr. M. Söder.
 

 

März 2011: Einladung zur Frühjahrsakademie der Bayerischen ARGE
Bericht über die Einladung zur Frühjahrsakademie der Bay. ARGE in München am 18.03.2011
Thema: "Herausforderungen der pflegerischen Versorgung im 21. Jahrhundert"

Folgende Vorträge fanden statt.

"Pflegethermometer - Ergebnisse für Bayern"
Roland Brühe, MScN Pflegewissenschaftler Deutsches Institut für Pflegeforschung (DIP), Köln

"Spannungsfeld Krankenhaus - Ökonomie und bedarfsgerechte Pflegeversorgung"
Siegfried Hasenbein, Geschäftsführer der BKG, München

"Quo vadis Pflege? Berufsrechtliche Gesetze - Generalistik - Akademisierung"
Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK e.V. Vizepräsident des DPR e.V., Berlin

"Einsatz von PflegeakademikerInnen - aus der Sicht des Krankenhausmanagement"
Irene Hößl, Vorsitzende de BALK, Landesgruppe Bayern, Pflegedirektorin, Klinik Fürth

Die Frühjahrsakademie fand im Bayerischen Landtag im Senatssaal des Maximilianeums statt. Die Begrüßungsworte sprach Frau Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtages und Schirmherrin der Frühjahrsakademie 2011. Die Veranstaltung war gut besucht und es fanden rege Diskussionen statt.

Nähere Informationen über die Vorträge können Sie unter www.bay-arge-pflege.de abfragen.

  

Februar 2011: Einladung am 09.02.2011 vom Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Am 09.02.2011 wurden wir vom Herr Staatsminister Dr. Markus Söder zu einer Gründung eines "Bündnis für Pflegekammer" eingeladen.

Das Bündnis Pflegekammer haben der Staatsmister Dr. Söder und folgende Verbände unterzeichnet: Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Vorsitzende des Deutschen Pflegeverbands (DPV), Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) e.V., Leiterin der Caritas für Pflege-und Sozialberufe Bayern e.V., Vorsitzende der Bayrischen Arbeitsgemeinschft zur Förderung der Pflegeberufe (Bay.ARGE) e.V., Vorsitzende des Fördervereins zur Gründung einer Pflegkammer in Bayern e.V., Katholischer Berufsverband für Pflegeberufe e.V., Vorsitzende des Verbands der Schwesternschaften vom Roten Kreuz in Bayern e.V., und Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Bundesarbeitsgemein- schaft Leitender Pflegepersonen (BALK) e.V.
Alle stellten nochmals dar, dass eine Pflegekammer unabdingbar sei.
Die Pflegekammer, ist ein Instrument der Pflege, eine politische Stimme zugeben.
Durch die Errichtung einer Pflegekammer kann die Perspektive der Pflege- berufe auf Probleme und deren Lösung noch nachhaltiger eingebracht werden.
Herr Staatsminister Dr. Söder hat die zeitnahe Erstellung eines Gesetzesentwurfes zugesichert und will diesen noch 2011 in den Landtag einbringen. Er habe dazu die volle Unterstützung des Ministerpräsidenten Herrn Seehofer.

 

Januar 2011: Bürgerforum Altenpflege im Alten Rathaus in München

Bericht über das Treffen „Bürgerforum Altenpflege“ am 20.01.2011 im Alten Rathaus in München

Beschluss vom Oberbürgermeister Christian Ude: "Nach dem Ende des Pflegestammtisches kann man auf keinen Fall zulassen, das nun eine Lücke in der Pflegediskussion entsteht“. So wurde das "Bürgerforum Altenpflege“ ins Leben gerufen.
Thema: Fallbeispiele aus der Praxis, Experten nehmen Stellung.
Thema des Abends war: " Pflegebedürftig werden... Häufige Probleme, hilfreiche Ideen und Lösungen.
Es fand ein Podiumsgespräch mit Betroffenen und Fachleuten statt, mit anschließender Diskussion.

 

 

November 2010: Treffen der Nationalen Konferenz in München

Bericht über das Treffen der NaKo am 13.11.2010

Die Mitglieder der Nationalen Konferenz trafen sich im Rahmen der jährlichen Vollversammlung im Caritas Altenheim St. Franziskus.
Die jeweiligen Vertreter der Fördervereine, sowie eine Vertreterin des Verbandes der Hebammen und ein Vertreter des Gutachterverbandes berichteten über den jeweiligen Stand der Dinge und den politischen Aktivitäten aus den Bundesländern.
In Niedersachsen fand im Februar eine Anhörung im Landtag statt, die aufgrund einer Gesetzesinitiative des Bündnis 90/Die Grünen und eines Antrages der SPD Fraktion erfolgte. Im Mai 2011 wird eine Entscheidung im Landtag getroffen.
In den anderen Ländern ist eine mühsame politische Arbeit zu verzeichnen.

 

Juni 2010: Anhörung im Landtag

Bericht über die Einladung am 24.06.2010 im Landtag zum Thema: „Zukunft der Alten- und Krankenpflege“.

Teilnehmer waren u.a. Pflegeverbände, Alten – und Krankenpflegeschulen, Wohlfahrtsverbände, Klinikleitungen, Ambulante Pflege, Ärzte etc.
Den Experten ( wir gehörten auch dazu ) wurde im Vorfeld ein sehr umfassender Fragenkatalog zugeschickt. Die Fragen bezogen sich auf die Situation in der Pflege, sowie auch Vorschläge und Möglichkeiten, die zu Verbesserungen beitragen.
Die Experten wurden vor dem Sozialausschuss angehört.

 

November 2009: Treffen der Nationalen Konferenz in Hannover

Bericht über das Treffen der Nationalen Konferenz am 14.11.2009

Das Treffen fand in der Geschäftsstelle des DBfK`s in Hannover statt. Gastgeber war der Förderverein Niedersachsen.

Themen waren unter anderem:

  • Berichte aus den Ländern: der Förderverein NRW hat es geschafft über die Fraktion Bündnis90/Die Grünen einen Antrag im Landtag NRW zu stellen. Titel: Pflegekammer oder Berufsordnung
  • Niedersachsen hat erreicht, dass die Landtagsfraktion der SPD einen Antrag zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen einbringt
  • Zusammenarbeit mit dem DPR: hier wird eine einheitliche Argumentation/Präsentation in Sachen Pflegekammer auf der Ebene des DPR`s angestrebt
  • Artikel der BALK (Die Schwester / Der Pfleger Ausgabe 10/09) von Herrn Bechtel. Es wird vermisst, dass die Berufsverbände der breiten Öffentlichkeit nicht nur in der Fachpresse, positiv Stellung nehmen zur Errichtung einer Pflegekammer
  • Der Sozialminister des Saarlandes, Prof. Dr. G. Vigener, prüft in Verbindung mit dem Pflegerat des Bundeslandes die Forderung der Verbände nach Selbstverwaltung in Form einer Pflegekammer
  • Seit September 2009 existiert auch in Hamburg eine Berufsordnung für Pflegeberufe
  • Der Förderverein Mecklenburg – Vorpommern teilte schriftlich mit, dass er sich zum 01.09.2009 aufgelöst hat. Dies bedauern wir sehr

  
März 2009: Treffen der Nationalen Konferenz in München

Bericht über das NaKo Treffen am 28.03.2009 in München

Im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der NaKo trafen sich die Mitglieder im Caritas Altenheim St. Michael.
In der Sitzung haben die Vorsitzenden der Fördervereine und die anwesenden Verbandsvertreter der Pflege ein Fazit der politischen Arbeit nach dem Igl Gutachten gezogen. Die Ignoranz der Politiker in den Landesparlamenten gegenüber einer öffentlich-rechtlichen Vertretung der Pflegeberufe ist nicht mehr zu tolerieren. Falschinterpretationen über Rechts- und Sachfragen, die durch das IGL Gutachten widerlegt sind, werden stereotyp wiederholt. Die Mitglieder der Nationalen Konferenz werden überprüfen lassen, welche rechtlichen Schritte im Rahmen des EU Rechtes, Gleichbehandlung der professionellen Entwicklung in der Pflege, unternommen werden können. Entsprechende Klagen werden nicht ausgeschlossen.

 

 November 2008: Pflegekonferenz in München

Bericht über die Pflegekonferenz am 18.11.2008

Bearbeitet und zur Diskussion standen unter anderem:

  • Umsetzung des Konzeptes „Beauftrage zu Freiheitsentziehende Maßnahmen (FeM) in vollstationären Pflegeeinrichtungen“ – Vorstellung 2009 im Rahmen eines Fachtages
  • Reform der Pflegeversicherung
  • Anhebung der ambulanten Sachleistungen des Pflegegeldes, der stationären Leistungen und der Leistungen der Kurzzeitpflege (KZP) (§ 41 ff SGB XI)
  • Auswertung der Leistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompe-tenz (§ 45 SGB XI)
  • Verbesserung der Demenzbetreuung in Pflegeheimen (§87b XI)
  • Umsetzung von Pflegestützpunkten, Anspruch und Fallmanagement und Beratung (§ 7a, § 92c SGB XI)
  • mehr Qualität und Transparenz in den Einrichtungen (§ 11B ff, SGB XI)
  • Entwurf eines Bewertungssystems für vollstationäre Einrichtungen

Protokollauszug (PDF)

 

 Oktober 2008: Treffen der Nationalen Konferenz in Stuttgart

Protokollauszüge von der Nationalen Konferenz vom 25.10.2008

Das Treffen der Nationalen Konferenz fand in Stuttgart Canstatt statt.
Gastgeber war der „Förderkreis Gesundheitspflegekammer Baden Württemberg e.V.“
Tagungspunkte:

  • Berichte aus den Ländern
  • Bericht von der gemeinsamen Sitzung des Deutschen Pflegerates (DPR) und den Landespflegeräten (LPR) in Berlin
  • Gemeinsame Gestaltung der Homepage der NaKo
  • Einsatz von Langzeitarbeitslosen in der Dementenpflege wird als unqualifiziert erachtet und abgelehnt
  • „Pflege im Aufbruch“ will aufgeben. Frau Skibicki ermuntert zum Weitermachen
  • Auf das Igl – Gutachten wurde aufmerksam gemacht
    Weitere öffentlich-rechtliche Regulierung der Pflegeberufe und ihrer Tätigkeiten“

Verlag: Urban und Vogel, ISBN 978 – 389935 – 256 – 6
Es kann auch beim Deutschen Pflegerat bestellt werden

Nächste Sitzung ist am 28.03.2009 in München

Protokollauszug (PDF)


 

April 2008: Nationale Konferenz in Hannover

Im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der NaKo zur Errichtung von Pflegekammern zogen die Mitglieder eine durchwegs positive Bilanz ihrer Arbeit. Die Gründung eines neuen Fördervereines Hamburg, die Verabschiedung der Berufsordnung im Saarland und die Entstehung des Positionspapieres Hessen stellen wegweisende Entwicklungen zur Etablierung von Länder – Pflegekammern dar. Diese Entwicklungen in den Bundesländern schaffen weitere wichtige Grundlagen im Sinne des Zieles der Konferenz sowie der Zukunftssicherung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung in Deutschland.
Die Vereinigung tagte am 12.04.2008 in Hannover in der DBfK Geschäftsstelle. Eingeladen waren Delegierte aller Fördervereine der Lände, der Pflegeverbände und der BIG (Gewerkschaft für Beschäftigte im Gesundheitswesen).

 

 


 

 

 

 

 

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